Am 2. Juli hat der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Klimaschutz getagt.

Im Mittelpunkt stand die Stellungnahme des LANUK zur kommunalen Wärmeplanung. Das Landesamt kritisiert die Pläne der Stadt deutlich: Es fehlt ein Alternativszenario, es gibt Widersprüche bei den angenommenen Sanierungsraten und der tatsächliche Wasserstoffbedarf der Industrie wurde nicht ausreichend mit den Unternehmen abgestimmt.

Auch das Potenzial für Geothermie wurde weitgehend ignoriert, während die geplante Biomasse-Nutzung das lokale Angebot deutlich übersteigt.

Für uns ist klar: Diese Wärmeplanung ist unausgereift und birgt hohe finanzielle Risiken für die Bürgerinnen und Bürger. Heizungstausch, Netzanschlüsse und Sanierungen könnten teuer werden. Wir fordern eine grundlegende Überarbeitung mit echter Technologieoffenheit, transparenten Kostenrechnungen und einer realistischen Einbeziehung der Industrie. Ideologischer Zwang statt bezahlbarer Lösungen – das lehnen wir ab.

Positiv sehen wir die Erschließung des neuen Gewerbegebiets südlich der Renault-Nissan-Straße. Das schafft Arbeitsplätze und stärkt den Standort. Allerdings müssen Verkehrsbelastung und langfristige Folgekosten genau geprüft werden.

Auch bei den kommunalen Stromspeichern bleiben wir skeptisch: Bevor Steuergeld in teure Speichertechnologien fließt, sollten marktwirtschaftliche Alternativen geprüft werden.

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